Who is next?

Wer ist mein Nächster? Wie begegne ich seiner Not? Was ist wirklich notWendig?

Beim barmherzigen Samariter in der Bibel in Lukas 10 geht es um dieses Prinzip der ganzheitlichen Nächstenliebe.

notWende beginnt auf meiner persönlichen Lebensstrasse - bei den Menschen, die an meinem täglichen Wegrand liegen. Dort, wo ich mich entscheiden muss, entweder weg - oder hinzusehen, entweder weg- oder hinzugehen.

Entweder tiefes Mitleid empfinden, das mich stehen bleiben und handeln lässt - oder eine plausible Ausrede erfinden, die so sicher wie die Räuber hinter dem nächsten Busch lauert.

Indem ich die Augen offen halte, stehe ich plötzlich mitten in einer AufGabe, die mir Gott buchstäblich vor die Füsse legt.  Hinschauen, vom hohen Ross heruntersteigen, im Wissen, was es heisst, getragen zu werden.

Mich hinwenden, hingehen und in HinGabe erste Hilfe leisten an Körper, Seele und Geist.

Mir Zeit nehmen und lassen, meine Pläne ändern und Gott überlassen, damit ich Kopf, Herz und Hände frei habe für eine Erstversorgung mit allem, was die not meines Nächsten Wendet.

Meinem Nächsten, der sich selbst schon aufGab mit meinen Gaben dienen. Geben von dem, was mir zuvor gegeben wurde -  aus der Kraft Jesu, die in mir lebt.

Ihn ein Stück weit mittragen bis zur nächsten Gaststätte, um ihn dort weiter zu pflegen.  Ihn dem Gastwirt anbefehlen und für die anfallenden Kosten aufkommen, damit ich weiter gehen kann.

Zurückkommen, nachsehen, vielleicht auch nachzahlen und darüber staunen, dass die Not das Nachsehen und die Arbeit sich ausbezahlt hat.

Wir sind gespannt, in welche Aufgabe Gott uns täglich führt, die wirklich notWendig ist. Sie auch?

Team notWende
in Zusammenarbeit mit Institutionen und Behörden